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Der Steinkauz braucht unsere Hilfe

Der Vogel des Jahres 2021 ist in Liechtenstein leider bereits seit den 1970er Jahren ausgestorben. Helfen könnte ihm eine gute Raumplanung, in der die ökologische Infrastruktur denselben Stellenwert hat wie die gebaute Infrastruktur.
Der Steinkauz braucht unsere Hilfe

Lusitana, CC BY 3.0 <https://creativecommons.org/licenses/by/3.0>, via Wikimedia Commons

Die kleine Eule mit dem ausdrucksstarken Gesicht kommt als typischer Kulturfolger eigentlich gut mit menschlicher Nachbarschaft zurecht – allerdings nur in einer vielfältigen Kulturlandschaft mit einer naturfreundlichen Landwirtschaft.

Auch in der Schweiz gilt die amselgrosse Eule als stark bedroht. Dank der Artenförderungsprogramme von Birdlife Schweiz und Partnern konnte das Aussterben des Steinkauzes in der Schweiz gerade noch verhindert werden, wie Birdlife berichtet.

Im Gegensatz zu Liechtenstein hat die Schweiz eine nationale Biodiversitätsstrategie. Ihr Aktionsplan sieht vor, dass die Schweiz bis zum Jahr 2040 über eine funktionsfähige ökologische Infrastruktur verfügt. Die dafür notwendigen Aufwertungen der Lebensräume und vernetzenden Achsen sollen flächendeckend realisiert werden: sowohl im ländlichen als auch im urbanen Raum und im Mittelland oder Jura ebenso wie in den Alpen.

Dazu führt das Schweizer Bundesamt für Umwelt BAFU auf seiner Homepage aus:

«Wirksam erhaltene, vernetzte und funktionsfähige Lebensräume sind eine Grundvoraussetzung dafür, dass

  • die Biodiversität reichhaltig und gegenüber Veränderungen reaktionsfähig ist
  • Ökosystemleistungen flächendeckend bereitgestellt werden.
    Ökosystemleistungen tragen massgeblich zu wirtschaftlichem Wohlstand und zur Lebensqualität der Bevölkerung in der Schweiz bei.» 
"Der Steinkauz lebt in offener Landschaft, gern in abwechslungsreiche, extensiv genutzten Wiesenlandschaften mit eingestreuten Gehölzen wie alten Pbestäumen oder Kopfweiden, Felsen, Gärten und Gebäudewn. Er brütet in Baumhöhlen, Gebäudenischen, Felswänden, Steinmaern, sogar in Bodenhöhlen.", beschreibt der Liechtensteinische Ornithologische Landesverband LOV einige Lebensraumbedürfnisse der kleinen Eule und drückt seine Hoffnung über ihre Rückkehr nach Liechtenstein mit dem Satz "Vielleicht siedelt sich sich wieder an." aus.

Die LGU setzt sich mit Projekten und in ihrer täglichen Arbeit für eine nachhaltige Entwicklung, einen respektvollen Umgang mit der Natur sowie für die Förderung der Biodiversität ein.

Der Flyer mit Poster «Biodiversität im Siedlungsraum»   (Birdlife & LGU 2010) kann direkt bei der LGU bezogen werden.

«Vom Ziergarten zum Lebensraum – Kleines Praxisbuch für eine naturnahe Gartengestaltung», LGU 2020, Haupt Verlag
Das Buch kann direkt bei der LGU bezogen werden. Die Einnahmen kommen vollumfänglich Massnahmen zur Förderung von Biodiversität zugute.

 

Die LGU unterstützt mit ihren Programmen zur Förderung der Biodiversität folgendes Nachhaltigkeitsziel (SDG):

 

Die SDGs auf der Seite des Eidgenössischen Departements für Äusseres (DE).

Termine
Welttag der Feuchtgebiete - Rheinaufweitungen (online Vortrag) Das diesjährige Schwerpunktthema "Feuchtgebiete und Wasser" rückt den Fokus auf Feuchtgebiete als Quellen für sauberes (Trink-)Wasser und ermutigt zu Massnahmen sie wiederherzustellen und ihren Verlust zu stoppen. Dienstag 02.Februar 2021 17:00 - 18:00 Online - (Teams Konferenz)
Kleine Gase - grosse Wirkung (verschoben) Eine Kooperationsveranstaltung von Haus Gutenberg, der LGU und dem Liechtensteinischen Gymnasium: „Da wir kein Buch finden konnten, das den Klimawandel verständlich auf den Punkt bringt, haben wir kurzerhand beschlossen es selbst zu schreiben!“ Das sagten sich die beiden Studenten aus Friedrichshafen und schrieben das Buch: Kleine Gase - Grosse Wirkung. Donnerstag 25.Februar 2021 13:30 - 15:00 Liechtensteinisches Gymnasium, Vaduz
KlimaGespräche - gemeinsam handeln einfach gemacht Das eigene Leben auf einen klimafreundlichen Kurs zu bringen ist nicht einfach, sowohl aus psychologischen und sozialen als auch aus praktischen Gründen. Diese Feststellung veranlasste eine britische Psychotherapeutin und einen Ingenieur, die Methode der KlimaGespräche zu entwickeln, welche inzwischen in vielen Ländern angewandt wird. Sie richtet sich an alle, die persönliche Anstrengungen in Richtung eines CO2-effizienteren Lebensstils machen möchten. Mittwoch 17.März 2021 - Mittwoch 16.Juni 2021 Haus Gutenberg, Balzers
Rhy-Fäscht 2021 Weitere Informationen folgen... Sonntag 20.Juni 2021 10:00 - 17:00 Kletterfelsen Balzers
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