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Aus der Wissenschaft: Die Ozonwerte sind immer noch zu hoch

Trotzdem die Luftschadstoffe reduziert werden konnten, hat der Ozongehalt nur wenig abgenommen. Dies belastet unsere Gesundheit und die Umwelt.

Ozon ist ein hochreaktives Gas und gefährdet die menschliche Gesundheit. Zudem wirken sich zu hohe Ozonbelastungen schädlich auf Pflanzen aus und können zu Ertrags- und Qualitätseinbussen in Land- und Forstwirtschaft führen.

Ozon bildet sich in der Luft, wenn bei Sonneneinstrahlung Luftschadstoffe miteinander ragieren. Hierzulande konnte (wie in anderen europäischen Ländern)  die Belastung der Luft mit Kohlenwasserstoffen und Stickoxiden - den sogenannten Ozonvorläufern - seit Mitte der 80er Jahre stark gesenkt werden. Leider haben diese Fortschritte nicht den erwarteten Effekt auf die Ozonbelastung der Luft (mehr...).

Durch länger andauernde Sommer-Hochdrucklagen gefährdet der Klimawandel die erreichten Erfolge, wie die Schweizer Akademie der Naturwissenschaften kürzlich berichtete (mehr...). Bei hohen Lufttemperaturen bildet sich Ozon rascher und seine Konzentration nimmt in der untersten Luftschicht zu. Als wirksames Klimagas kurbelt das Ozon wiederum den menschengemachten Klimawandel an. Der Kreis schliesst sich.

Während in Europa die Luftbelastung mit den Ozonvorläufern gesenkt werden konnte, hat diese im südostasiatischen Raum stark zugenommen. Diese Luftverschmutzungen können bis Europa verfrachtet werden und tragen ebenfalls zu den erhöhten Ozonwerten bei uns bei.

Um die Ozonbelastung der Luft zu senken, müssen die Konzentrationen der Ozonvorläufer noch stärker gesenkt werden - auch in den südostasiatischen Boomländern.

Jeder kann einen Beitrag für eine gesündere Luft leisten: Benutzen Sie umweltfreundliche Verkehrsmittel, ernähren Sie sich vorwiegend vegetarisch und kaufen Sie nicht mehr, als sie benötigen und tatsächlich verbrauchen (mehr...).

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