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Stellungnahme zur „Geplanten Reduzierung der Wasserdotierung des Altenbaches“

Die vorliegende Studie beinhaltet Untersuchungen, die aufzeigen sollen, welche Fliessgewässer zwischen Balzers und Triesen dazu beitragen könnten, in der Niederwasserzeit die Wassersituation des Liechtensteiner Binnenkanals zu verbessern. Ziel einer solchen Verbesserung wäre primär die Möglichkeit für die Liechtensteinischen Kraftwerke mehr Strom zu produzieren, da die Schwallmenge am Wasserstand ausgerichtet werden muss, um ökologische Schäden zu minimieren.

Die vorliegende Studie beinhaltet Untersuchungen, die aufzeigen sollen, welche Fliessgewässer zwischen Balzers und Triesen dazu beitragen könnten, in der Niederwasserzeit die Wassersituation des Liechtensteiner Binnenkanals zu verbessern. Ziel einer solchen Verbesserung wäre primär die Möglichkeit für die Liechtensteinischen Kraftwerke mehr Strom zu produzieren, da die Schwallmenge am Wasserstand ausgerichtet werden muss, um ökologische Schäden zu minimieren.
Durch die Rheinregulierungen der letzten 200 Jahre, die daraus resultierende höhere Fliessgeschwindigkeit des Alpenrheins und auch durch Kiesentnahmen hat sich die Rheinsohle im Oberlauf bis zirka Buchs um rund fünf Meter eingetieft. Diese Eintiefungen des Alpenrheins haben unter anderem ein deutliches Absinken des Grundwasserspiegels verursacht, auf Grund dessen das Balzner Giessensystem künstlich mit Rheinwasser bewässert werden muss und nicht mehr nur durch Grundwasseraufstösse gespeist wird.
Nach der vorliegenden Studie geht von der im Balzner Giessensystem gefassten Wassermenge bis zur Einmündung in den Binnenkanal wieder etwa die Hälfte durch Versickern ins Grundwasser verloren. Da der Abschnitt Alta Bach davon einen Verlustsanteil von 30 % aufweist, wird darüber nachgedacht, ihn über die Niederwasserzeit im Winter mit nur mehr 20 l/sec zu dotieren (statt bisher mit 70 l/sec) und damit mindestens den Unterlauf faktisch trocken zu legen.

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