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Wildtierkorridore im Alpenrheintal

Der ehemalige Wildhüter Peter Eggenberger berichtete aus seiner langjährigen Erfahrung. Die gemeinsame Veranstaltung des Küefer-Martis-Huus und der LGU fand im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung "Begrenztes Land" statt.

Zahlreiche Interessierte fanden sich am Mittwoch, 28. August, in Ruggell ein, um sich mit dem Thema Wildtiervernetzung auseinanderzusetzen.

Siedlungen, Strassen, Bahnlinien, intensiv genutztes Kulturland und nicht zuletzt Landesgrenzen schränken den Lebensraum unserer einheimischen Wildtiere und ihre natürlichen Wanderbewegungen ein. Viele traditionelle Wildtier-Wanderrouten sind heute nur noch beschränkt funktionsfähig, vor allem im dicht besiedelten Rheintal.

Die Sicherung und Sanierung der Wildtierkorridore ist für die einheimischen Wildtiere überlebenswichtig. Sind Wildtierlebensräume nicht untereinander vernetzt, "verinseln" sie und Populationen können aussterben.

Als Wildhüter hatte der Referent Peter Eggenberger täglich direkt mit den Wildtieren in unserer Region zu tun. Auf der Grundlage dieser Erfahrungen hat er über die Situation im Rheintal berichtet. Immer noch weisen die meisten der sogenannte Rheintalquerenden Wildtierkorridore grosse Defizite auf oder sind schlichtweg für viele Wildtiere nicht passierbar.

An den Beispielen der Autobahn, anderer verkehrsintensiver Strassen, des verbauten Alpenrheins und weiterer Hindernisse hat Peter Eggenberger anhand von eigenem Bildmaterial, und belegten Beobachtungen aufgezeigt, wie sehr die Wildtiere heute eingeengt sind und wie stark ihr Wanderbedürfnis zu bestimmten Zeiten ist. Durch oft einfach umzusetzende Massnahmen konnte Peter Eggenberger im Laufe der Jahre für eine bessere Passierbarkeit insbesondere von Strassen sorgen. 

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