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Anstrengungen reichen noch nicht aus

Die Gesamt-Umweltbelastung durch die Schweiz hat zwar in den letzten 20 Jahren abgenommen, ist aber immer noch viel zu hoch. Zudem nahm der Druck auf die Biodiversität zu anstatt ab. Dies ist das Ergebnis einer Studie des Schweizer Bundesamtes für Umwelt BAFU.

In die Studie wurden viele verschiedene Fussabdruck-Indikatoren einbezogen. Dadurch lässt sich bestimmen, inwiefern der Konsum von Gütern und Dienstleistungen die Umwelt belastet.

Fast alle Fussabdrücke haben sich demnach im Berichtszeitraum verringert. Allerdings übersteigen sie die planetaren Belastbarkeitsgrenzen noch bei Weitem, wie aus der Medienmitteilung des BAFU hervorgeht.

Die Gesamtbelastung der Umwelt muss sich noch um zwei Drittel verringern, wenn die Umweltziele erreicht und gesetzliche Grenzwerte eingehalten werden sollen. Ohne Verbesserungen würden die Auswirkungen und Kosten der Umweltbelastung auf künftige Generationen abgewälzt.

Der Druck auf die Biodiversität erhöhte sich dagegen gravierend. Schuld daran sei vor allem der steigende Konsum von Importgütern, der von 58 % im Jahr 2000 auf 70 % im Jahr 2018 anstieg. Die Schäden an der natürlichen Vielfalt, die dadurch anderswo auf der Welt angerichtet wurden, überstiegen die dahingehenden Verbesserungen in der Schweiz selbst.

Wie die LGU u.a. in ihrer Stellungnahme zur Klimastrategie kritisierte, werden die durch Liechtenstein im Ausland erzeugten Umweltbelastungen bisher leider gar nicht ausgewiesen.

Mehr Informationen zu "Planetare Belastbarkeitsgrenzen"...

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