Klimafolgenforschung - Die Risiken für zentrale Erdsysteme wachsen

Bruno de Giusti, CC BY-SA 2.5 IT <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5/it/deed.en>, via Wikimedia Commons

Am «Global Tipping Points Report 2025» waren 160 Forschende beteiligt. Sie benennen die wachsenden Risiken für zentrale Erdsysteme wie Eisschilde, Meeresströmungen oder Regenwälder. Die heutige Erderwärmung von rund 1.4 Grad liege bereits über dem Kipppunkt von Warmwasser-Korallenriffen. Ihr Absterben sei demnach nicht mehr aufzuhalten.

Sobald die globale Durchnittstemperatur auch nur knapp über 1.5 Grad Marke steige, könnten weitere Kipppunkte für kritische Erdsystem-Komponenten wie Permafrostboden, westantarktischer Eisschild oder subpolarer Wirbel überschritten werden.

Mit dem Erreichen von Kipppunkten steigen die Risiken für Rückkopplungseffekte und unumkehrbare Veränderungen.

Der Bericht thematisiert auch positive Entwicklungen. So würden bedeutende Fortschritte beispielsweise im Bereich der erneuerbaren Energien verzeichnet.  Diese Technologien würden bereits jetzt die Energiesysteme spürbar verändern.

Genaueres und weitere Informationen findet ihr beim Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung.

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