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Achtsam durchs Land: Die Schlange im Gartenteich

Eine Schlange im Gartenteich ist ein Grund zur Freude, denn dabei handelt sich bei uns mit Sicherheit um eine Ringelnatter. Sie gehört zu den stark gefährdeten Arten, da ihre Lebensräume schwinden. Sie ist ungiftig und völlig harmlos. Gesehen und fotografiert in Balzers von N. Brunhart .

Die bei uns vorkommende Unterart der Ringelnatter, ist die Barrenringelnatter (Natrix natrix helvetica). Namengebend sind die dunklen, barrenförmigen Querstreifen an den Körperseiten. Ganz typisch für die Ringelnattern sind die beiden weissen oder gelblichen Halbmonde im Nacken. Als unsere grösste Schlangenart, kann die Ringelnatter über einen Meter lang werden. Eine weibliche Barrenringelnatter kann sogar bis zu 1.50 Meter erreichen.

Ringelnattern können sehr gut schwimmen und tauchen. Sie ernähren sich vorzugsweise von Amphibien und kleinen Fischen, verschmähen aber auch Mäuse nicht. Fühlt sich eine Ringelnatter bedroht und kann nicht schnell genug fliehen, wird sie möglicherweise ein imposantes Drohverhalten einnehmen und laut zischen. Wirkt das nicht, so kann sie sich auch tot stellen, indem sie ihren Körper erschlaffen lässt, sich auf den Rücken dreht und die Zunge heraushängt - eine gute Schauspielerin eben.

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CIPRA Jahresfachtagung 2017 «Alpine Raumsphären: natürliche Grenzen, unendliche Möglichkeiten» Freitag 29.September 2017 - Samstag 30.September 2017 Innsbruck, Altes Landhaus
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