Artikelaktionen

WWF und Pro Natura gegen Wolfsabschuss im Wallis

Letzten Sommer wurden im Val d’Anniviers insgesamt 39 Schafe von Wölfen gerissen. Da die Rissereignisse die Anforderungen des Konzepts Wolf Schweiz erfüllen würden, erteilte der Kanton Wallis Anfang September eine Abschussbewilligung.

Die LGU berichtete darüber. Gegen die Abschussbewilligung eines Wolfs im Val d’Anniviers hat der WWF nun zusammen mit Pro Natura Rekurs eingelegt.

Die Naturschutzorganisationen sind der Ansicht, dass die Schafherden bei Zinal VS nicht ausreichend geschützt wurden und deshalb die dort gerissenen Tiere nicht in die Berechnung für die Abschussverfügung miteinbezogen werden dürfen. Zudem sei es wahrscheinlich, dass in dieser Region ein Wolfsrudel lebe und deshalb die Gefahr bestehe, die Elterntiere zu töten. Dies würde das Überleben der Jungtiere stark in Frage stellen. Gemäss Jagdverordnung darf bei einem Rudelnachweis gar keine Abschussbewilligung ausgesprochen werden. Gegen den Abschuss eines Wolfes in Goms, legten WWF und Pro Natura hingegen keinen Einspruch ein.

Der Staatsrat hatte die Erlaubnis für die beiden Abschüsse am 7. September erteilt. Sie ist für 60 Tage gültig.

Stichworte:
Termine
"Damit gutes Leben einfacher wird - Perspektiven einer Suffizienzpolitik" Vortrag der Volkswirtin Prof. Dr. Angelika Zahrnt mit anschliessender Podiumsdiskussion. Montag 12.November 2018 18:30 - 20:30 Foyer Vaduzer Saal
Alle kommenden Termine

Liechtensteinische Gesellschaft
für Umweltschutz LGU
Dorfstrasse 46
9491 Ruggell, Liechtenstein
Telefon +423 232 52 62
info@lgu.li

Bankverbindung: VPB, Vaduz
IBAN LI51 0880 5502 0193 9020 4