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Keine Betonelemente und Metalltreppen im Wald

Der Historische Höhenweg bleibt von noch grösseren Veränderungen verschont. Die meisten der bisher durchgeführten Massnahmen gelten allerdings gerade noch als Unterhaltsarbeiten.

Der Wanderweg wurde in weiten Teilen bekiest und verbreitert, es wurden Granittreppen eingebaut und  Betonfundamente für die Anbringung einer Metalltreppe gegossen. Aus Sicht der Kritiker aus der Bevölkerung wie auch der LGU belasten solche Massnahmen die Landschaft und mindern das Naturerlebnis.

Die LGU ging der Frage nach, ob die durchgeführten Massnahmen überhaupt noch als Unterhalt gelten dürfen. Wenn nicht, müsste per Eingriffsverfahren nach Naturschutzgesetz geprüft werden, ob die Massnahmen natur- und landschaftsverträglich sind.

Auf Anregung der LGU nahmen Fachpersonen des Amtes für Umwelt einen Lokalaugenschein, um die Situation zu beurteilen. Die Behörde kam zum Schluss, dass die ausgeführten Arbeiten am Wanderweg grösstenteils als Sanierungsmassnahmen angesehen werden können, denn die Gestalt sowie die Nutzung des Weges hätten sich nicht erheblich verändert. Der Weg sei nur etappenweise bekiest und unwesentlich verbreitert worden. Dadurch werde das Landschaftsbild nicht wesentlich beeinträchtigt. Deshalb bedürfe es für die Sanierungsmassnahmen auch keines Eingriffsverfahrens.

Die Betonfundamente sowie die die geplante Metalltreppe bewertete das Amt für Umwelt anders: dafür bedürfe es einer Bewilligung nach Naturschutzgesetz. Solche Massnahmen seien im Wald jedoch kaum bewilligungsfähig. Die Gemeinde hat sich daraufhin, die Betonfundamente rückzubauen und auf die Metalltreppen zu verzichten.

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