Stellungnahme der LGU zur Klimastrategie 2050
Bereits jetzt sehen wir die vielfältigen Auswirkungen des Klimawandels auf die natürliche Umgebung, das menschliche Wohlbefinden und die Wirtschaft. Von der Umsetzung sorgfältig geplanter und wirksamer Strategien ist es abhängig, ob die Klimaerwärmung auf ein voraussichtlich verträgliches Mass beschränkt werden kann. Die LGU hat zur aktuellen Vorlage der Liechtensteiner Klimastrategie 2050 Stellung genommen.
Aus Sicht der LGU zeugt der vorliegende Entwurf der Klimastrategie von einem guten Verständnis für die Problematik sowie der Zusammenhänge mit anderen Themen. Die Aufbereitung ist ansprechend und die Inhalte sind gut verständlich. Alle relevanten Bereiche werden zumindest erwähnt.
Für eine grössere Transparenz und verbesserte Wirksamkeit schlägt die LGU in ihrer Stellungnahme verschiedene Massnahmen vor, so unter anderem:
Die von liechtensteinischem Konsum und Handel im Ausland verursachten Treibhausgasemissionen sollen erhoben und benannt werden. Der Anteil der verursachten Emissionen im Ausland ist zu gross, als dass er aussen vorgelassen werden kann (in der Schweiz werden 190% der Emissionen im Ausland verursacht (ohne Finanzanlagen)). Das CO2-Reduktionsziel für 2050 „Netto Null“ muss für alle von Liechtenstein verursachten Emissionen im In- und Ausland gelten. Der entsprechende Handlungsspielraum Liechtensteins ist aufzuzeigen.
Alle behördlichen Strategien, die einen Einfluss auf Klima und Umwelt nehmen, müssen aufeinander abgestimmt und entsprechend der Klimaziele justiert werden.
Aufgrund der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse empfiehlt die LGU, dem Rat der Europäischen Kommission vom September 2020 und dem GAP Report 2021 zu folgen und das bis 2030 zu erreichende CO2-Reduktionsziel auf 55% zu erhöhen.
Für einen rascheren Ausbau umwelt- und naturfreundlicher Energieerzeugung müssen die entsprechenden Rahmenbedingungen verbessert oder geschaffen werden.
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