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Flusskrebse in Liechtenstein

Die Ausstellung "Sag mir, wo die Blumen sind", ein Projekt des Kunstvereins Schichtwechsel in Kooperation mit der der LGU und der Kunstschule Liechtenstein neigt sich dem Ende zu. Die letzte Veranstaltung findet am Freitagabend statt und dreht sich um "Flusskrebse in Liechtenstein".
Wann Freitag 04.Oktober 2019
von 19:00 bis 20:00
Wo Schaan
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Die Ausstellung «Sag mir, wo die Blumen sind» ist an diesem Freitag von 18-20 Uhr und am Samstag von 14-17 Uhr zum letzten Mal geöffnet.

Flusskrebse in Liechtenstein
Seit dem Spätmittelalter sind Flusskrebse auf dem heutigen Staatsgebiet Liechtensteins nachgewiesen. Rainer Kühnis, der Präsident des Fischereivereins Liechtenstein, wird in einem Vortrag auf die Verbreitungsgeschichte der Flusskrebse sowie deren spannende und verborgene Lebensweise eingehen. Der Vortrag mit Apéro ist Teil der Ausstellung «Sag mir, wo die Blumen sind», einer Kooperation des Kunstvereins Schichtwechsel mit der LGU und der Kunstschule Liechtenstein. Er findet am Freitag, 4. Oktober, um 19 Uhr im sLandweibels-Huus anLandstrasse 71-75 in Schaan statt.

Zum Programm  der Ausstellung

 

 

Sag mir, wo die Blumen sind

Eine Ausstellung des Kunstvereins Schichtwechsel in Kooperation mit der Liechtensteinischen Gesellschaft für Umweltschutz LGU und der Kunstschule Liechtenstein

25. Mai – 5. Oktober 2019
Landweibels-Huus, Landstrasse 71-75, Schaan

«Die wahre Natur ist Veränderung.»
Thomas Potthast

Im letzten Jahrhundert sind in Liechtenstein wichtige Lebensräume für Pflanzen und Tiere verschwunden mit der Folge, dass zahlreiche Arten gefährdet oder ausgestorben sind. Man geht z.B. davon aus, dass sich der Insektenbestand in den letzten 30 Jahren um zwei Drittel reduziert hat. Gründe dafür sind, dass sich die Liechtensteiner Bevölkerung vervierfacht hat, die Siedlungsgebiete ausgeweitet und die Landwirtschaft intensiviert wurden. Gleichzeitig gibt es Arten, wie z.B. Biber, Störche und Luchse, die wieder heimisch geworden sind. Neue Pflanzen und Tiere bringen jedoch auch Veränderungen mit sich. So schafft ein Biber durch seine Stauungen Lebensräume für diverse Insekten-, Vogel- oder Fischarten, kann aber auch bewirken, dass ein Bach austrocknet und Fische sterben. Während Biber für Kontroversen sorgen, geht das Verschwinden von Pflanzen und Tieren meist still und leise über lange Zeiträume vonstatten. Obwohl dies unseren Alltag kurzfristig kaum tangiert, scheint die Sehnsucht nach unberührter Natur stärker zu werden, je weniger von ihr übrig ist.

Für die Ausstellung «Sag mir, wo die Blumen sind» haben sich acht Kunstschaffende mit den Veränderungen in der Natur auseinandergesetzt. Daraus sind Werke entstanden, die im sLandweibels-Huus gezeigt werden, sowie ein Malheft für Kinder und Erwachsene, das im sLandweibels-Huus gekauft oder hier bestellt werden kann.

Ausserdem finden Exkursionen, Vorträge und ein Workshop statt, die zu einer Auseinandersetzung mit der aktuellen Situation anregen und Handlungsmöglichkeiten aufzeigen. Parallel dazu bietet die Kunstschule Liechtenstein Workshops für Schulklassen an.

Weitere Informationen über diesen Termin…

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