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Das Hermelin ist Tier des Jahres 2018

Wie die Schweizer Naturschutzorganisation Pro Natura zum Jahreswechsel mitteilte, wurde das Hermelin (Mustela erminea) zum Tier des Jahres 2018 gewählt. Aus gutem Grund, findet die LGU, denn was den kleinen, wieselflinken Beutegreifer schützt und fördert, hilft vielen heimischen Tier- und Pflanzenarten.
Das Hermelin ist Tier des Jahres 2018

Hermelin am Egelsee (c) W. Caspers

Wiesel gehören zur Familie der Marderartigen und damit zur Ordnung der Raubtiere. Zwei Wieselarten gibt es in Europa und beide kommen auch in Liechtenstein vor. Das Hermelin ist etwas grösser, als das oft nur bleistiftlange Mauswiesel und ist aufgrund seiner schwarzen Schwanzspitze gut zu erkennen. Diese behält es sogar im weissen Winterkleid bei.

Hermeline erbeuten bei uns vor allem Schermäuse, die sie in Wiesen und entlang von Deckungsstrukturen jagen. Das ist für die Landwirtschaft wichtig, denn jedes Hermelin frisst eine Schermaus pro Tag.

Hecken, Krautsäume, Steinmauern, strukturreiche Bachufer, Ast- und Steinhaufen vernetzen seine Lebensräume und bieten dem Hermelin Schutz für die Jungenaufzucht und Deckung vor grösseren Jägern wie Füchsen, Reihern oder Raubvögeln. Wie viele andere Tierarten auch, schätzt und braucht es also eine abwechslungsreiche, "unaufgeräumte" Landschaft zum Leben.

Fehlen strukturreiche Lebensräume, werden auch die Hermeline weniger und mit ihnen weitere Arten, die allesamt wichtige Glieder im Ökosystem sind.

Pro Natura

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"Damit gutes Leben einfacher wird - Perspektiven einer Suffizienzpolitik" Vortrag der Volkswirtin Prof. Dr. Angelika Zahrnt mit anschliessender Podiumsdiskussion. Montag 12.November 2018 18:30 - 20:30 Foyer Vaduzer Saal
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