Startseite > Aktiv sein > Naturerlebnis u. Exkursionen

Naturerlebnis u. Exkursionen

Die LGU lädt interessierte und naturbegeisterte Menschen ein, sich gemeinsam mit Fachexperten auf das Erlebnis Natur einzulassen und dabei viel Spannendes zu entdecken und zu erfahren. Zu aktuellen Themen bieten wir immer wieder Exkursionen an.

Auch für Schulen haben wir ein interessantes Angebot.

Artikelaktionen

Auf den Spuren des Alpenrheins

Am 7. September lud das Haus Gutenberg gemeinsam mit der LGU zu einer Exkursion in die Mastrilser Rheinauen ein. Geführt wurde die Exkursion von Monika Gstöhl.
Auf den Spuren des Alpenrheins

Mastrilser Auen, © L. Indermaur

In der Nähe von Chur, bei Reichenau, vereinigen sich Vorder- und Hinterrhein zum Alpenrhein. Der früher „grösste Wildbach Europas“ hat heute eine mehr als 200-jährige Geschichte der Regulierung hinter sich und ist praktisch durchgängig kanalisiert und gezähmt.

Ganz in unserer Nähe, zwischen Untervaz und Mastrils, liegt das letzte naturnahe Auengebiet am Alpenrhein. Auf dem Spaziergang tauchte die gut 20 Personen umfassende Gruppe in die schöne Landschaft der Mastrilser Rheinauen ein. Die unterschiedlichen Auwald-Bereiche wurden erlebbar und Monika Gstöhl erläuterte ihre Bedeutung als Lebensräume für Tiere und Pflanzen. Auen stehen unter dem Einfluss des Gewässers und seine Dynamik gestaltet eine sich immer wieder verändernde Lebensraumvielfalt im Auengebiet. Unsere natürlichen Mitbewohner - Pflanzen, Tiere und Pilze - sind auf vielfältige Lebensräume angewiesen. Nicht umsonst zählen Auenlebensräume zu den artenreichsten überhaupt.

Auf der Exkursion wurde auch der Geschichte des Alpenrheins nachgegangen und  der Frage, was die Veränderungen für Menschen, Tiere und Pflanzen mit sich gebracht haben. Wo stehen wir heute und wie könnte die Reise für und mit „unserem“ Fluss weitergehen?

Artikelaktionen

Eine Exkursion mit dem Vorstand von CIPRA International

Anlässlich eines Treffens in Liechtenstein, begleiteten Josef Biedermann und Monika Gstöhl die Vorstandsmitglieder von CIPRA International auf einer Exkursion ins Ruggeller Riet und zum revitalisierten Binnenkanal.

Die LGU als geschäftsführende Organisation der CIPRA Liechtenstein freute sich über den Besuch des Vorstandes von CIPRA International und des geschäftsführenden Teams in Ruggell.

Im revitalisierten Mündungsbereich des Liechtensteiner Binnenkanals, einem naturnahen Auengebiet, erzählte Monika Gstöhl vom Bau und der Geschichte des Liechtensteiner Binnenkanals, die eng mit der Rheinregulierung verknüpft ist. Josef Biedermann führte die Gruppe durch das Naturschutzgebiet Ruggeller Riet, erzählte von seiner Geschichte und den aktuellen Problemen um die zunehmende Austrocknung.

Artikelaktionen

Biber: Störenfriede oder Biodiversitätsförderer?

Im Begleitprogramm zur Ausstellung "Sag mir, wo die Blumen sind" des Kunstvereins Schichtwechsel führte Monika Gstöhl Interessierte zum Schaaner Speckigraben. Denn auch dort sorgen Biber für kontroverse Diskussionen - sogar unter Naturschützern.
Biber: Störenfriede oder Biodiversitätsförderer?

Biber im Schaaner Speckigraben © D. Erni

Die Naturvielfalt ist in Bedrängnis. Das ist nichts neues und mittlerweile ein globales Problem. Liechtenstein bildet da keine Ausnahme. Wo die Lebensraumvielfalt und -qualität abnimmt, Rest-Lebensräume verinseln und Umweltbelastungen zunehmen, verschwinden unsere tierischen und pflanzlichen Mitbewohner. Eine Tierart, die in der Vergangenheit ausgerottet worden war und die heute wieder eine gewichtige Rolle in Gewässerlebensräumen spielt, ist Castor fiber, der Biber.

Als aktiver Lebensraumgestalter kommt er sogar bestens mit künstlichen und strukturarmen Gewässern zurecht. Selbstverständlich verschmäht er auch revitalisierte Gewässerabschnitte, wie beispielsweise am Schaaner Speckigraben, nicht. Dass Menschen bei der Revitalisierung des kanalisierten Baches ein anderes Bild im Kopf hatten und vielleicht sogar ganz bestimmte Arten, wie z.B. den Eisvogel, fördern wollten,  interessiert die Biber nicht. Sie graben ihre Höhlen in die Uferböschung, um ihre Jungen in Sicherheit aufziehen zu können und trüben dabei das Wasser. Die Eisvögel sehen keine Beute mehr und müssen anderswo nach kleinen Fischen suchen.

Solche Fälle sorgen für kontroverse Diskussionen, sogar innerhalb von Naturschutzkreisen. Wo liegen die tatsächlichen Ursachen für auftretende Probleme und wie können wirksame Lösungsansätze aussehen? Müssen wir Menschen abwägen, welches Tier hier die grössere Daseinsberechtigung, resp. den höheren Schutzstatus hat und handeln, indem wir das andere aussperren oder sogar erschiessen? Was wären die Folgen davon? Dürfen Störche Frösche fressen? Darf der Fischotter Krebse fressen? Darf der Hecht einen Jungbiber fressen? Darf eine geschützte Tierart eine ander geschützte Tierart fressen? Und was ist mit den Pflanzen? Diesen Fragenkatalog kann man endlos weiterführen, jedoch wird seine Absurdität sofort deutlich.

Damit Ökosysteme funktionsfähig bleiben und die natürlichen Prozesse ablaufen können, braucht es ausreichend Raum entsprechender Qualität. Da Biber unter anderem immer wieder stehende Abschnitte in Fliessgewässern schaffen, fördern sie die Lebensraumvielfalt und damit auch die Artenvielfalt. Dann profitiert auch der Eisvogel immer wieder von den Biberaktivitäten.

"Sag mir, wo die Blumen sind" ist ein Kooperationsprojekt des Kunstvereins Schichtwechsel mit der LGU und der Kunstschule Liechtenstein.

Artikelaktionen

Mit Kindern in der Natur unterwegs

Die ersten Klassen der Primarschule Ruggell haben sich mit der LGU auf eine Entdeckungsreise durch das Riet begeben. Bei herrlichem Wetter genoss die grosse Gruppe die Naturschätze am Wegesrand.

Wo nistet der Storch? Wie überstehen seine Jungen unsere Wetterkapriolen? Was macht der Biber, wenn der Eingang zu seinem Bau plötzlich nicht mehr von Wasser bedeckt ist? Aus welchem Grund darf ich die schönen blauen Blumen in dieser Wiese nicht pflücken?

Diesen und weiteren Fragen ging die muntere Gruppe unter der Leitung der LGU-Mitarbeiterinnen Anfang Juni auf ihrer Wanderung entlang des Möhlibachs nach.

Vernissage: Sag mir, wo die Blumen sind

Eine Ausstellung des Kunstvereins Schichtwechsel in Kooperation mit der Liechtensteinischen Gesellschaft für Umweltschutz LGU und der Kunstschule Liechtenstein.
Wann Freitag 24.Mai 2019
von 19:00 bis 22:00
Wo Landweibels-Huus, Landstrasse 71-75, Schaan
Termin übernehmen vCal
iCal

Im Jahr 1950 Jahren lebten in Liechtenstein knapp 14’000 Personen. Seither hat sich die Bevölkerung verdreifacht, es wurde gebaut und die Landwirtschaft intensiviert. Der Einsatz von Dünger und Pestiziden steigerte den landwirtschaftlichen Ertrag, aber trug auch zum Verlust von Lebensräumen für Pflanzen und Tiere bei. Zum Schutz der Artenvielfalt wurden in Liechtenstein diverse Massnahmen getroffen wie z.B. das Festlegen von Naturschutzgebieten oder die Revitalisierung von Gewässern. Trotzdem geht man heute davon aus, dass in den letzten 30 Jahren drei Viertel der Insekten verschwunden und weitere 60% gefährdet sind.

Unsere sich schnell verändernde Landschaft, das rasante Verschwinden von Lebensformen und die gleichzeitige Rückbesinnung auf die Natur werfen Fragen auf. Der Kunstverein Schichtwechsel lädt ein, sich mit diesen Veränderungen im lokalen Kontext zu beschäftigen, dem gesellschaftlichen Wandel und seinen Folgen nachzuspüren und über zukünftige Szenarien zu spekulieren.

Die Ausstellung «Sag mir, wo die Blumen sind» beinhaltet Vorträge, Diskussionen, Exkursionen und Workshops für Schulklassen.

 Zum Programm...

Künstlerische Beiträge
Stefani Andersén, Karin & Didi Fromherz, Beate Frommelt, Anna Hilti, Laura Locher, Martin Walch, Sunhild Wollwage

Kuratiert von
Laura Hilti und Michaela Hogenboom, mit Unterstützung von Cornelia Wolf und Patricia Bachmann

Ausstellung

25. Mai – 5. Oktober 2019
Landweibels-Huus, Landstrasse 71-75, Schaan

Öffnungszeiten
jeweils Freitag 18-20 Uhr und Samstag 14-17 Uhr
sowie Sonntag, 26. Mai, 11-17 Uhr

Mit Unterstützung von
Gemeinde Schaan
Stiftung Fürstl. Kommerzienrat Guido Feger
Buch und Literatur Ost+
Der Kunstverein Schichtwechsel wird gefördert durch die Kulturstiftung Liechtenstein.

Weitere Informationen über diesen Termin…

Rhy-Fäscht 2018

Das familientaugliche Fest mit vielen Attraktionen findet auch in diesem Jahr wieder beim Kletterfelsen in Balzers statt.
Wann Sonntag 01.Juli 2018
von 10:00 bis 18:00
Wo Balzers, beim Kletterfelsen
Termin übernehmen vCal
iCal

Um 13.30 Uhr wird die Liechtensteiner Umweltministerin Dominique Gantenbein einige Grussworte sprechen und auch der Balzner Gemeindevorsteher Hansjörg Büchel wird uns wieder die Grüsse der Gemeinde überbringen.

Folgende Attraktionen erwarten euch am Rhy-Fäscht:

  • Essen und Trinken im Festzelt
  • Ponyreiten
  • Kayak-Demo und Fahrten im Zweier Kayak (je nach Wasserstand!)
  • Betreutes Klettern am Seil
  • Den Rheinholzer-Haken schwingen
  • Gestalten mit natürlichen Schätzen
  • Wasserexperimente
  • Tiere im Auenwald
  • Exkursionen zu verschiedenen Themen (Details stehen derzeit noch nicht fest)

 

Veranstaltungshinweis: Gehölze im Winter

Die BZG lädt zu einer botanischen Exkursion zum Thema "Gehölze im Winter"
Wann Samstag 24.Februar 2018
von 13:15 bis 16:00
Wo Treffpunkt: Tennisplatz Vaduz
Name
Termin übernehmen vCal
iCal

Marcel Ambühl führt die Exkursionsteilnehmenden durch den winterlichen Wald oberhalb von Vaduz und Schaan und zeigt ihnen, wie sie Gehölze anhand der Knospen bestimmen können. Gemeinsam entdecken sie im trockenen Föhrenwald und Rüfigebiet zahlreiche einheimische Gehölze, darunter auch seltene wie den Seidelbast. Auch Neophyten haben sich im siedlungsnahen Wald in grosser Anzahl ausgebreitet.

Mehr Informationen hier.

Artikelaktionen

Exkursion zum Klingnauer Stausee

Alljährlich am 2. Februar wird der Weltfeuchtgebietstag (World Wetlands Day) begangen. Dieser geht auf die Unterzeichnung des sogenannten Ramsar-Abkommens am 2. Februar 1971 zurück und gilt damit als das älteste internationale Vertragswerk im Naturschutz.

Beim Ramsar-Abkommen handelt  es sich um ein Übereinkommen über Feuchtgebiete, insbesondere als Lebensraum für Wasser-und Watvögel. Es handelt sich aber weniger um einen internationalen, rechtverbindlichen Schutzstatus, sondern um eine Auszeichnung wertvoller Feuchtflächen. Das Ruggeller Riet ist das einzige  "Ramsar-Gebiet" in Liechtenstein.

Weltweit finden anlässlich des Weltfeuchtgebietstag zahlreiche Veranstaltungen statt. So organisierten auch drei Mitglieder der CIPRA-Liechtenstein: BZG, LGU und LOV unter der fachkundigen Führung von Georg Willi eine Exkursion zum Ramsar-Gebiet Klingnauer Stausee.

Anfang der 1930-er Jahre wurde das Kraftwerk Klingnau im Kanton Aargau errichtet und es bildete sich ein Stausee, der bald von vielen Wasservögeln und Limikolen als Brut- und Nahrungsplatz genutzt wurde. Bis heute sind über 310 Vogelarten am Klingnauer Stausee nachgewiesen. Im Winter können hauptsächlich die verschiedensten Enten- und Gänsearten beobachtet werden, aber auch andere Wintergäste sind regelmässig anzutreffen.

Bei etwas frostigen Temperaturen aber guter Sicht konnten die ornithologisch interessieren Teilnehmenden auf dem Weg entlang des Stausees zahlreiche Wintergäste beobachten und sich austauschen.

Exkurison Klingnauer Stausee: Vogelschutzgebiet aus zweiter Hand

Anfang der 1930-er Jahre wurde das Kraftwerk Klingnau im Kanton Aargau errichtet und es bildete sich ein Stausee, der bald von vielen Wasservögeln als Brut- und Nahrungsplatz genutzt wurde.
Wann Freitag 02.Februar 2018
von 08:00 bis 17:00
Name
Kontakttelefon 00423 232 52 62
Termin übernehmen vCal
iCal

Bis heute sind über 300 Vogelarten am Klingnauer Stausee nachgewiesen. Im Winter können hauptsächlich die verschiedensten Enten- und Gänsearten beobachtet werden, aber auch andere Wintergäste sind regelmässig anzutreffen. Ein Besuch des Stausees lohnt sich in jeder Jahreszeit!

mehr...

Artikelaktionen

Mit Kindern in der Natur unterwegs

Die LGU und die BZG haben ein gemeinsames Exkursions- und Schulunterrichtsprogramm entwickelt, das viele Lehrpersonen gern in Anspruch nehmen. Ob zu aktuellen Themen oder passend zum Lehrplan, sollen Kinder und Jugendliche ihre Freude an der Natur entdecken und leben dürfen.

In diesem Jahr durfte die LGU bereits zweimal an der Primarschule Balzers aktiv werden und gemeinsam mit den Kindern Spannendes rund um die heimischen Biber erarbeiten. Die Schülerinnen und Schüler, die ja mitten im Dorf täglich die Spuren der aktiven Nager beobachten können, sind bereits begeisterte Naturforscher.

Medienbericht

Mit einer altersduchmischten Gruppe der Primarschule Mauren war die LGU in Ruggell auf den Spuren von Bibern, Störchen und Co. unterwegs.

Zum Schulexkursionsprogramm von LGU und BZG

Artikelaktionen

Ein Angebot für Kinder: Spiel und Spass im LGU-Erlebniscamp Bergwelt!

Professionell betreut und angeleitet, entdecken Kinder zwischen 8 und 12 Jahren die Natur in unserer Alpenwelt. Unser Camp schlagen wir im alten Jugenhaus Malbun auf, das als Ausgangspunkt für die Entdeckungstouren dient.

Wir entdecken gemeinsam mit den Kindern die Natur im Lebensraum Gebirge: Wald, Wiese und Wasser werden unter die Lupe genommen. Abenteuerspiele, Lagerfeuer und weitere spannende Aktivitäten warten auf die Kinder.

Die Kinder werden fünf Tage und Nächte betreut. Das Lager beginnt am Sonntagnachmittag, 23. Juli 2017 und endet am Freitag, 28. Juli 2017.

Die Campleitung haben der Bergwanderführer und Biologe Lukas Rinnhofer und sein Team. Für die Betreuung der Kinder werden sowohl eine weibliche, als auch eine männliche Bereuungsperson sorgen. Ursina Hilti übernimmt die kulinarische Versorgung des Camps.

Wir nehmen 12 Kinder auf. Anmeldungen werden ab Montag den 20. März 2017 entgegengenommen. Sie können ihr Kind per oder telefonisch (232 52 62) bei der LGU-Geschäftsstelle anmelden. Die Reihenfolge der Anmeldungen wird in der Platzvergabe berücksichtigt. Vorgängig zum Camp wird ein Elternabend angeboten.

Teilnahmegebühren pro Kind für 5 Übernachtungen mit Verpflegung, Betreuung und Material:

Für LGU-Mitglieder CHF 500.-
Für Nicht-Mitglieder CHF 650.-

Gefiederte Wintergäste am Zürichsee und im Kaltbrunner Riet

Zum Welttag der Feuchtgebiete bieten LGU, BZG und LOV eine ornithologische Exkursion ins Ramsar-Schutzgebiet Kaltbrunner Riet und an den Zürichsee bei Rapperswil an.
Wann Donnerstag 02.Februar 2017
von 08:00 bis 16:00
Name
Kontakttelefon +423 232 5262
Termin übernehmen vCal
iCal

Der Weltfeuchtgebietstag geht auf die Unterzeichnung des sogenannten Ramsar-Abkommens am 2. Februar 1971 zurück, des ältesten internationalen Vertragswerks im Naturschutz. Es handelt sich dabei um ein Übereinkommen über Feuchtgebiete, insbesondere als Lebensraum für Wasser- und Watvögel. Weltweit finden an diesem Tag zahlreiche Veranstaltungen statt.

Am oberen Zürichsee überwintern jährlich viele Wasservögel, darunter auch seltenere Arten von Enten, Möwen etc. Da sie sich auch in der Nähe des Ufers aufhalten, kann man sie sehr gut aus der Nähe beobachten.
Die Exkursion wird vom Ornithologen Georg Willi fachlich begleitet.

Für den Transport steht ein Kleinbus zur Verfügung:

  • ab Bendern Post: 7:45 Uhr
  • ab Vaduz Busterminal: 8:00 Uhr
  • ab Balzers Post: 8:15 Uhr

Ausrüstung: dem Wetter angepasste Kleidung, evtl. Fernglas

Artikelaktionen

Fledermäuse - Heimliches Leben unterm Kirchendach

Im Dachstock der Triesner Pfarrkirche kommen jedes Jahr Fledermäuse zur Welt. In der Wochenstubenkolonie der Grossen und Kleinen Mausohren wachsen die Jungtiere auf, bis sie sich sich selbst versorgen können.

Silvio Hoch und Monika Gstöhl von der BZG-Arbeitsgruppe Fledermausschutz und der LGU führten die Besucher in die Welt der Fledermäuse ein. Fledermäuse führen aus menschlicher Sicht ein heimliches Leben. Tagsüber verstecken sie sich in Spalten an Häusern, in Bäumen, Zwischenräumen oder eben auf Dachböden. Erst in der Dämmerung ziehen sie los, um Insekten zu jagen. Die Grossen und Kleinen Mausohren aus der Triesner Pfarrkirche fliegen dafür nicht selten 20 bis 25 km, bis sie ihr Jagdgebiet erreichen. Die Grossen Mausohren jagen gern am Boden von Hallenwäldern, wo sie Laufkäfer und andere Krabbeltiere erbeuten. Die Kleinen Mausohren (sie sind nicht wirklich kleiner als die Grossen), von denen es nur ganz wenige in der Triesner Wochenstubenkolonie gibt, jagen am liebsten in extensiven Wiesen nach Heuschrecken.

Bei einem Besuch im Dachstock durfte sogar ein Blick auf die Fledermaus-Mütter und die Jungtiere geworfen werden. Anschliessend zählten alle gemeinsam zuerst den nächtlichen Ausflug der Alttiere und danach die an den Hangplätzen verbliebenen Jungen. Diese warten auf die Rückkehr ihrer Mütter und die nächste Milchmahlzeit.

Im Band "Säugetiere" der Naturkundlichen Forschung im Fürstentum Liechtenstein sind unsere heimischen Fledermausarten beschrieben. Der Download ist hier möglich.

Weiter Infos über Fledermäuse gibt es über die Stiftung Fledermausschutz oder den Verein Fledermausschutz St. Gallen-Appenzell-Liechtenstein

Artikelaktionen

Naturwerte, Alphornklänge und Tanz auf Gutenberg

Vorgängig zu Alphornklängen und Tanz auf Gutenberg, informierten BZG und LGU über die Naturwerte am Schlosshügel in Balzers.

Josef Biedermann, Wilfried Kaufmann und Silvio Hoch berichteten über die pflanzlichen und tierischen Bewohner des Schlosshügels. Zahlreiche Interessierte nahmen trotz des schlechten Wetters an der Exkursion teil und erfuhren viel Wissenswertes über diesen besonderen Lebensraum.

Fledermäuse - Heimliches Leben unterm Kirchendach

LGU und BZG bieten in Zusammenarbeit mit dem Bidungshaus Gutenberg einen Einblick in das Wochenstubenquartier der Grossen Mausohren in der Pfarrkirche Triesen.

PDF document icon 2016-06-18_Fledermaus unter dem Kirchendach _vbhp.pdf — PDF document, 470 kB (481327 bytes)

Fledermäuse - Heimliches Leben unterm Kirchendach

Ein Einblick in das Wochenstuben-Quartier der Grossen Mausohren in der Pfarrkirche Triesen
Wann Dienstag 21.Juni 2016
von 20:15 bis 21:30
Wo Pfarrkirche Triesen
Name
Kontakttelefon 00423 232 52 62
Teilnehmer Familientauglich
Termin übernehmen vCal
iCal

Das Grosse Mausohr ist mit seiner Flügelspannweite von etwa 40 cm die grösste einheimische Fledermausart und die klassische "Kirchenfledermaus". In Liechtenstein gibt es lediglich ein Wochenstubenquartier für diese Fledermäuse. Silvio Hoch und Monika Gstöhl ermöglichen am 21. Juni um 20:15 Uhr in der Pfarrkirche Triesen einen Einblick in das Quartier, die Lebensweise und Bedürfnisse dieser gefährdeten Fledermausart und in die ersten Wochen im Leben eines kleinen Grossen Mausohrs. Der Abend eigenet sich auch für Familien und je nach Alter der Kinder können auch nur Teile des Programms mitgemacht werden.

Anschliessend an die Veranstaltung werden die zur Jagd ausfliegenden  Fledermäuse gezählt. Interessierte sind eingeladen, bei der Zählung mitzumachen.

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit von Bildungshaus Gutenberg, Botanisch-Zoologische Gesellschaft BZG und LGU statt. Der Eintritt ist frei und eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Weitere Informationen über diesen Termin…

LGU-Jahresbericht 2015

PDF document icon LGU Jahresbericht_2015_web.pdf — PDF document, 2691 kB (2755714 bytes)

Artikelaktionen

Exkursion zum Welttag der Feuchtgebiete

Der Welttag der Feuchtgebiete oder "World Wetlands Day" wird jedes Jahr am 2. Februar begangen. In der ganzen Welt weisen Menschen damit auf die Bedeutung von Feuchtgebieten als Lebensgrundlage für Menschen, Tiere und Pflanzen hin.

Am 2. Februar 1971 wurde das älteste internationale Vertragswerk im Naturschutz unterzeichnet. Die sogenannte Ramsar-Konvention ist ein Übereinkommen zum Schutz der Feuchtgebiete.

Dabei handelt es sich weniger um einen internationalen, rechtverbindlichen Schutzstatus, sondern um eine Auszeichnung wertvoller Feuchtflächen. Der rechtliche Schutz bleibt den jeweiligen Ländern überlassen. Das Ruggeller Riet ist das einzige  "Ramsar-Gebiet" in Liechtenstein.

Ein weiteres Ramsar-Gebiet in unserer Nähe stellt die Rheinmündung in den Bodensee dar. Das grösste Süsswasserdelta Europas ist ein bedeutendes Überwinterungsgebiet für Wasser- und Watvögel, deren Schutz ein wichtiges Ziel der Ramsar-Konvention ist.

Zum Welttag der Feuchtgebiete haben drei Mitglieder der CIPRA-Liechtenstein,  LGU, BZG und LOV unter der fachkundigen Führung von Georg Willi eine Exkursion ins Ramsar-Gebiet Rheindelta organisiert und durchgeführt.

Bei mildem Wetter und guter Sicht, konnten die ornithologisch interessierten Teilnehmenden zahlreiche Wintergäste beobachten, unter anderem auch Singschwäne und Moorenten.

Fotobericht

World Wetlands Day

Ramsar

Fotobericht Exkursion Rheindelta 2016

BZG, LOV und LGU veranstalteten zum World Wetlands Day 2016 eine Exkursion ins Ramsar-Gebiet Rheindelta am Bodensee.

PDF document icon 2016-02-02-Fotobericht-Rheindelta.pdf — PDF document, 415 kB (425589 bytes)

Artikelaktionen

Abgeordnete des Landtags begleiten LGU in die Mastrilser Rheinauen

Die letzte naturnahe Strecke des Alpenrheins bescherte der Exkursionsgruppe einen traumhaften Nachmittag inmitten vielfältiger Auenlandschaft.

Auf erfreuliches Interesse ist die Einladung der LGU bei zahlreichen Landtagsabgeordneten gestossen. Obwohl sich einige interessierte Volksvertreter kurzfristig entschuldigen mussten, konnte die Exkursion in die Mastrilser Rheinauen bei wunderschönem Herbstwetter durchgeführt werden.

zum Pressebericht

Naturerlebnis am Alpenrhein - Die LGU hat den Landtag zur Exkursion eingeladen

Die Einladung der LGU war beim Landtag auf Interesse gestossen. Nachdem zwei Abgeordnete kurzfristig absagen mussen, durfte die LGU immerhin fünf Volksvertreterinnen und -verteter zur letzten naturnahen Fliessstrecke des Alpenrheins begleiten. Die gut gelaunte Gruppe genoss die Vielfalt und Schönheit bei zauberhaftem Herbstwetter.

PDF document icon 004_vbhp_4c_2015-10-27_Mastrilser Auen_ Landtag.pdf — PDF document, 928 kB (950302 bytes)

Artikelaktionen

Natur be-greifen mit der LGU

Umweltbildung ist ein wichtiges Projekt der LGU. Mit viel Herz und Hand bringen wir Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen spannende Zusammenhänge, eindrückliche Vielfalt, Schönheit und den Erholungswert unserer Natur näher.

Das ganze Jahr über engagiert sich die LGU für die Sensibilisierung der Menschen für die Belange von Natur und Umwelt. In enger Verbindung mit zielverwandten Organisationen, wie der Botanisch-Zoologischen Gesellschaft BZG, dem Liechtensteinischen Ornithologischen Landesverband LOV, dem Fischereiverein Liechtenstein FVL, der Jägerschaft und weiteren Partnern aus dem Verbund der CIPRA Liechtenstein, erarbeiten wir in jedem Jahr ein reichhaltiges Angebot an Exkursionen, Schulbesuchen, Vorträgen und Aktionen.

"Was du mir sagst, das vergesse ich. Was du mir zeigt, daran erinnere ich mich. Was du mich tun lässt, das verstehe ich." Wie der chinesische Philosoph Konfuzius bereits 500 v. Chr., so ist auch die LGU überzeugt, dass das Be-greifen ein wichtiger Weg zum Herzen ist. Aus diesem Grund gestalten wir unsere Exkursionen möglichst aktiv und die Rückmeldungen, die wir erhalten, überzeugen uns von der positiven Wirkung.

Exkursion mit der Primarschule Balzers im März 2015

Exkursion mit der Primarschule Ruggell im März 2015

Vortrag über Wildbienen im GZ Resch im Februar 2015

Schulbesuch zum Thema Wildbienen in der Primarschule Gamprin im Februar 2015

 

 

Nachts durchs Riet gewandert

Mehr als 50 Personen nahmen am Samstagabend an der Liechtensteiner Wandernacht im Schaaner, Vaduzer und Gampriner Riet teil.

PDF document icon 2014-07-15-Volksblatt-Nachtwanderung.pdf — PDF document, 706 kB (723930 bytes)

Wanderung durch das Saminatal entfällt

Wegen schlechter Wetterprognosen müssen wir die Wanderung leider verschieben. Der Verschiebetermin wird voraussichtlich Anfang Oktober sein. Wir werden dazu erneut einladen.
Wann Samstag 22.Juni 2013
von 09:00 bis 14:00
Name
Kontakttelefon +423 2325262
Teilnehmer Mitglieder und Interessierte
Termin übernehmen vCal
iCal

Dank seiner Abgeschiedenheit und Schroffheit können wir im Saminatal eine beeindruckende Naturlandschaft erleben. Nur wenige Kilometer entfernt von den Ballungsgebieten im Alpenrheintal kann ein Besucher hier die Schönheit urwüchsiger Natur und die Kraft der landschaftsgestaltenden Prozesse aus nächster Nähe erleben.
BZG und LGU engagieren sich für den Schutz dieser versteckten Wildnis und laden zu dieser Wanderung gemeinsam ein.

Datum                  Samstag, 22. Juni 2013
Start                    09:00 Uhr bei der Bushaltestelle Steg Tunnel
                          (Bus 21 ab Vaduz Post 08:33 – Ankunft Steg Tunnel 08:54)
Leitung                 BZG und LGU
 
Die Wanderung führt durch das Saminatal abwärts nach Amerlügen.
Dauer der  Exkursion: etwa 5 Stunden. Die Rückfahrt bis Schaan wird organisiert.
Erforderlich sind Wanderschuhe, Verpflegung aus dem Rucksack.
 
Anmeldung erforderlich bis Mittwoch, 19. Juni:  bei der LGU +423 232 52 62 oder monika.gstoehl@lgu.li
 
Diese Wanderung kann nicht bei jeder Witterung stattfinden. Unter www.lgu.li  und www.bzg.li  erfahren Sie ab Donnerstagabend, ob die Exkursion durchgeführt werden kann.

Termine
Vortrag: Natur und Mensch Im Rahmen der Vortragsreihe des Liechtenstein Instituts "Gestern - Heute - Morgen: Perspektiven auf Liechtenstein" setzt sich der Referent Heiner Schlegel, Dipl. Geograph, mit der Beziehung des Menschen zu Natur und Landschaft auseinander. Donnerstag 24.Oktober 2019 19:00 - 20:30 Mehrzwecksaal Haus St. Theodul, Landstrasse 4, Triesenberg
Alle kommenden Termine

Liechtensteinische Gesellschaft
für Umweltschutz LGU
Dorfstrasse 46
9491 Ruggell, Liechtenstein
Telefon +423 232 52 62
info@lgu.li

Bankverbindung: VPB, Vaduz
IBAN LI51 0880 5502 0193 9020 4